Rechtliche Gefahre
Bild- und Urheberrechte

Vorab. ACHTUNG.

Urheberrecht – Bildrechte – Datenschutz!

Eine sehr kompliziertes Gebiet – denn: Warum gibt es denn Anwälte!?

Hier möchten wir dir eine paar allgemeine Hinweise geben, damit du nie mit einem Anwalt oder Gericht in Kontakt kommst!

Bilder. Fremde.

Denke daran: Die meisten Bilder im Internet sind geschützt! Du darst sie also nicht kopieren oder gar weitergeben! Denn das kann sehr teuer werden.

Es gibt einige Plattformen (z.B. Wikipedia), wo die Bilder “gemeinfrei” sind. Doch auch hier muss man lesen, was für Bedingungen es gibt. Bei manchen Bildern muss man den Urheber angeben, bei anderen darf man nichts verändern.

Deswegen: IM ZWEIFEL NIEMALS BILDER KOPIEREN, WEITERGEBEN ODER ALS IRGENDEIN PROFILBILD VERWENDEN!

 

Bilder. Eigene.

Eigene Bilder online stellen – weißt du Bescheid!?

Auch bei eigenen Bildern musst du aufpassen. Schlechte Bilder können dir später mal einen Job kosten. Oder sie werden irgendwann peinlich – denn eines ist klar:

Das Internet vergisst nichts!

Erst wenn man volljährig ist, darf man entscheiden, ob man sein eigenes Bild online veröffentlichen darf. Ansonsten entscheiden die Eltern!

Das gilt besonders, wenn du ein Bild von einer anderen Person online stellst.

Und ganz unangenehm wird es, wenn die Person heimlich fotografiert wurde und es nicht möchte. Dies ist eine Straftat!

Ebenfalls strengstens verboten sind Film- und Tonaufnahmen.

Deswegen: Niemals einfach so Bilder veröffentlichen  – KOPF EINSCHALTEN!!!

Übrigens: So mancher Einbrecher freut sich, wenn man ein Foto aus dem Auslandsurlaub postet – “juhu, die Wohnung ist leer…”

Datenschutz. GEFAHR.

Meine Daten – ist doch egal!

Das denken viele, doch leider ist es eben nicht egal. Ein Beispiel!?

Datenschutz

Es war einmal ein Kühlschrank! Immer wenn die Tür geöffnet wird, scannt er den Strichcode. Außerdem vergleicht er die Optik mit seinen Daten – er erkennt Nudeln an der Form und vieles mehr.

Und nun fängt er an zu speichern:

  • 03:30 Uhr: Peter holt die Limonadenflasche aus dem Kühlschrank – um 03:31 Uhr stellt er sie wieder rein – 100ml fehlen.
  • 06:10 Uhr: Die Butter wird rausgeholt und um 7:13 Uhr wieder eingestellt.

Immer mehr wird gespeichert, alle Daten werden gesammelt: Wer trinkt oder isst? Was und wieviel?

Alle diesen Daten werden nun an die Krankenkasse übermittelt – und an den Hausarzt. Nun wird festgestellt – lebst du gesund, oder nicht. Ohje, dein Versicherungsbeitrag steigt, weil du zu viel Zucker und zu wenig Gemüse gegessen hast.

Dein Arbeitgeber erhält auch die Nachricht, dass du um 3:30 Uhr am Kühlschrank warst. Kein Wunder, dass du am nächsten Morgen so müde bist. “Gehen Sie doch früher ins Bett!” heißt es dann!

Außerdem übermittelt dein Smartphone, wann du etwas gemacht hast. Während der Arbeitszeit – ohje, das kann böse enden.

Außerdem bist du gestern zu schnell gefahren, hat dein Auto gesagt. Die Versicherung will nun viel mehr Beitrag, weil du riskant fährst – ebenso die Krankenversicherung.

Deine Uhr schickt nun eine Nachricht an deinen Hausarzt – du bewegst dich zu wenig – außerdem (der Kühlschrank) ist dein Butterverbrauch zu hoch.

Und während du auf dem Sofa eine Reality-Show schaust – der Fernseher meldet das, scannt dein Saugroboter deine Wohnung! Welche Möbel du hast, wie groß die Wohnung ist, wann du wie lange zu Hause bist…

Nur gut, dass du eine Nachricht verschickst – die kann ja keiner lesen! Doch – und zwar wird sie gerade an den Geheimdienst übermittelt. Du hast “gewalt” geschrieben – eigentlich wolltest du doch” geh in den wald” schreiben. Der Geheimdienst schaut nun beim Saugroboter nach, wie deine Wohnung aussieht und fragt den Kühlschrank, wann du das letzte Mal was gegessen hast. Die Uhr meldet, dass dein Puls ruhig ist und dein Smartphone meldet den Standort. Nun wird die Kamera deines Laptops angschaltet und geschaut, wo du genau sitzt.

ZUGRIFF – na prima…

Und überlege mal – was weiß dein Smartphone? Adressen, Mail, Fotos, welche Musik du hörst, mit wem du schreibst, welche Seiten im Internet du besuchst, welches Spiel du wie lange spielst, welches Apps du nutzt, wo du dich aufhälst, wohin du gehst, wie lange du in der Schule bist …

Und aus allen Daten wird nun ein “Profil” erstellt – es werden alle Daten miteinander verknüpft… und wer weiß, was man mit diesen Daten so alles machen kann.

 

Deswegen: Gib möglichst wenig von dir preis! Traue keiner APP! Schaue dir an, was die App von dir wissen will! Schalte GPS aus – ebenso das WLAN, wenn du es nicht brauchst. Doch selbst das hilft nicht viel, wenn du alle Daten “freiwillig” in die USA übermittelst!! Oder hast du kein W….A? Oder “Gesichtsbuch”?

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